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Absage Bewerbung

Absagen können Sie in verschiedenen Phasen Ihrer Bewerbung erhalten: entweder nach dem schriftlichen Bewerbungsanschreiben, nach einem Vorstellungsgespräch, nach einem Einstellungstest oder auch nach dem Assessment Center. Informationen zu den Gründen einer Bewerbungsabsage. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass Absagen heutzutage nichts Außergewöhnliches mehr sind. Meistens dürfte beispiesweise die Anzahl der Absagen die Anzahl der Einladungen zu einem Vorstellungsgespräch deutlich übersteigen. Denn eines ist klar: Wenn Sie viele Bewerbungen verschicken, dann werden Sie zwangsläufig viele Absagen erhalten. Deshalb sollten Sie sich Absagen nicht zu sehr zu Herzen nehmen. Sie müssen bedenken, dass Sie sich im Wettbewerb mit anderen Bewerbern befinden, die alle ihre Vor- und Nachteile haben.

Dennoch sind Sie wahrscheinlich ein wenig verärgert, da eine neue Arbeitsstelle für Sie sehr wichtig ist. Am besten ist es, wenn Sie Ihren Frust rauslassen und erst einmal abschalten, um auf andere Gedanken zu kommen. Danach sollten Sie die Absagen aber genau analysieren, denn oft sind Absagen gleichzeitig eine neue Chance, noch besser zu werden; vor allem wenn Sie aus vielleicht vorhandenen Fehlern lernen. Dafür müssen Sie aber die genauen Gründe für die Absage in Erfahrung bringen. Lassen Sie sich keinesfalls mit Standardfloskeln wie

"Trotz Ihrer hervorragenden Qualifikationen haben wir uns für einen anderen Kandidaten entschieden. Für Ihren weiteren beruflichen Weg wünschen wir Ihnen viel Erfolg."

"Bei der Vielzahl der eingegangenen Bewerbungen fiel uns die Entscheidung wirklich nicht leicht. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass bei den vielen guten und qualifizierten Bewerbern oft nur Details entscheiden."

"Nach Durchsicht aller bei uns eingegangenen Unterlagen ist unsere Wahl auf einen Mitbewerber gefallen, der dem Anforderungsprofil der ausgeschriebenen Position besonders gut entspricht. Trotz Ihres ebenfalls sehr interessanten Werdeganges können wir Ihre Bewerbung daher leider nicht weiter verfolgen."

"Wir bedauern, Ihnen keinen positiveren Bescheid geben zu können. Für Ihre berufliche Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und viel Erfolg."

"Nach eingehender Prüfung der Unterlagen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir Ihre Bewerbung im Hinblick auf die zu besetzende Stelle nicht berücksichtigen können."

abspeisen. Sie haben sich Mühe gegeben und sicherlich auch viel Zeit investiert, um sich zu bewerben. Dann können Sie von einem seriösen Unternehmen auch eine kompetente und informative Begründung für die Absage erwarten.

Mit dem absagenden Unternehmen Kontakt aufnehmen

Es gibt eine Vielzahl von Gründen für eine Absage auf eine schriftliche Bewerbung. Folgende kommen zum Beispiel in Frage:

  • Formale Fehler
  • Unzureichende Qualifikation
  • Falscher Studienschwerpunkt
  • Zu lange Arbeitslosigkeit
  • Unpassendes Alter
  • Geringe Berufserfahrung
  • Schlechte Noten

Um die genauen Gründe zu erfahren, müssen Sie mit dem Unternehmen in Kontakt treten. Nehmen Sie am besten mit dem Bearbeiter Ihrer Bewerbung telefonischen Kontakt auf. Lassen Sie sich auf keinen Fall abwimmeln. Seien Sie freundlich und tragen Sie Ihr Anliegen deutlich vor. Vermeiden Sie, dem Bearbeiter Vorwürfe wegen der Absage zu machen oder ihn dafür sogar zu beschimpfen. Dies ändert Ihre Situation in keinster Weise. Fragen Sie vielmehr konkret, welche Fakten zu der Ablehnung geführt haben und was die anderen Bewerber besser gemacht haben.

So bekommen Sie nützliche Hinweise, die Ihnen helfen, in Zukunft Fehler zu vermeiden oder sich selbst nicht zu überschätzen. Zwar haben Sie kein Recht auf eine Auskunft über die Gründe Ihrer Absage, aber dennoch sollten Sie den Bearbeiter noch einmal darauf hinweisen, dass Sie sich sehr viel Mühe gegeben haben und dass das Unternehmen doch fair mit den Bewerber umgehen sollte. Wenn der Bearbeiter trotzdem nichts Konkretes sagen will oder kann, dann beenden Sie das Telefonat freundlich, auch wenn sie innerlich sicherlich verärgert sein werden.

Aus Fehlern lernen und Stärken stärken

Wenn das Telefonat keine neuen Erkenntnisse gebracht hat, dann lassen Sie Ihre Unterlagen (das Bewerbungsschreiben, die Absage) von anderen Personen noch einmal prüfen. Dies können Lehrer, Freunde, Bekannte, Bewerbungsberater oder auch die Mitarbeiter der Arbeitsagentur sein. Bitten Sie diese Personen, sehr kritisch mit Ihren Unterlagen umzugehen und keine falsche Scheu zu zeigen, die Fehler genau zu benennen. Am besten schreiben Sie sich alles auf, was die Personen angemerkt haben. Ordnen Sie diese Anmerkungen und versuchen Sie sie zu systematisieren. So bringen Sie mögliche Gründe für die Absage in Erfahrung. Wenn Sie die Gründe gefunden haben, dann müssen Sie in einem nächsten Schritt Lösungen finden, damit diese Gründe in Zukunft nicht mehr zu Absagen führen können. Folgende Möglichkeiten haben Sie, um bestimmte Gründe zu ändern:

  • Formale Fehler => Lesen Sie Bewerbungsratgeber, besuchen Sie ein Bewerbungsseminar oder lassen Sie Ihre Bewerbung von einer anderen Person erstellen.
  • Unzureichende Qualifikation => Erstellen Sie ein Profil von Ihnen und vergleichen Sie es genauer mit den Stellenanforderungen. Sie haben auch die Möglichkeit, durch eine Weiterbildung die erforderliche Qualifikation zu erlangen.
  • Falscher Studienschwerpunkt => Versuchen Sie sich gezielter auf solche Stellen zu bewerben, die auch Ihrem Studienschwerpunkt entsprechen. Gehen Sie dafür zur Arbeitsagentur, denn die kennen alle Unternehmen, die Arbeitnehmer mit bestimmten Studienschwerpunkten suchen.
  • Zu lange Arbeitslosigkeit => Belegen Sie während der Arbeitslosigkeit Weiterbildungskurse oder versuchen Sie auch sich selbst bestimmte Kenntnisse (Computer, Fremdsprachen) anzueignen.
  • Unpassendes Alter => Hieran können Sie nur wenig ändern. Versuchen Sie in Ihrer Bewerbung zu argumentieren, warum Sie dennoch der richtige Bewerber sind.
  • Geringe Berufserfahrung => Gleichen Sie die geringe Berufserfahrung durch Praktika aus.
  • Schlechte Noten => Machen Sie durch Zeugnisse deutlich, dass Sie mehr die Praxis und weniger die Theorie mögen.

Sie müssen also genau überlegen, was Sie verbessern können. Eine gründliche Analyse Ihrer Absagen bringt Ihnen Erkenntnisse, die Ihnen in der Zukunft helfen werden, eine bessere Bewerbung zu schreiben. Bedenken Sie aber, dass viele Absagegründe von den Unternehmen nicht genau genannt werden können und oft auch psychologischer Natur sind. Was bei einem Unternehmen durchaus als Stärke gesehen wird, wird in einem anderen Unternehmen möglicherweise als Schwäche interpretiert. Eine gewissenhafte Analyse der Absagegründe stärkt aber auf jeden Fall Ihre Stärken weiter.

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